Meine Morgenroutine mit Plan: Heißes Wasser, Yoga & X

Ein Künstler stellte mir auf Facebook eine einfache Frage und ich antwortete. Das Feedback war von anderen sehr positiv, also möchte ich meine Morgenroutine mit Euch teilen.

Ich bin hochsensibel – wenn ich es also kann, kannst du es mit Sicherheit tun.

Meine Best Practices für einen reibungslosen Start in den neuen Tag mit voller Klarheit, Produktivität und Kreativität:

a) Das Bettmachen.

Empfohlen und eingehend erklärt von NAVY Admiral William McRaven – viel effektiver, als Du vielleicht gedacht hast. Es ist Deine allererste Errungenschaft des Tages, die Dein Gehirn in einen Erfolgsmodus versetzt. Klingt seltsam oder einfach, aber dennoch so effektiv. Auch wir sterben jede Nacht und werden jeden Morgen wieder geboren. Es ist also ein Ritual, bewusst kontrolliert aufzustehen und auch lebendig zu sein. Die Kontrolle über Dein Erwachen zu haben, ist mächtig.

b) Warmes Wasser trinken. Google einfach mal ‘Japanese Water Therapy‘ – erstaunlich.

Es ist interessant, wie viele Menschen ihren Tag mit Koffein beginnen, vor allem aus der Quelle der Kaffeebohnen. Es gibt viele Alternativen wie Guarana, das sich gleichmäßig über den Tag verteilt und das Cortisol a.k.a. Stressniveau nicht so stark erhöht wie Kaffee.

c) Yoga; Meditation; Atmung (siehe Pranayama) – der Sonnengruß ist die gängigste yogische Praxis und kann leicht über YouTube oder eine einmalige Yogastunde erlernt werden. Meditation ist so kraftvoll, dass es fast schon unglaublich ist. Die Atmung ist viel mehr als nur Sauerstoff, sie ist Deine -direkte- Möglichkeit, Dein Nervensystem unmittelbar zu kontrollieren.

Wenn Yoga mehr als genug für Dich ist – mach einfach Stretching. Das Dehnen am Morgen hat viele positive Effekte und ist eigentlich einer der physikalischen Hauptteile des Yoga- oder Faszientrainings.

d) Also geben wir Wasser in das Fahrzeug unserer Seele, auch bekannt als Körper, wir haben eine gesunde Durchblutung via Yoga oder Sport, damit Deine Organe richtig miteinander kommunizieren, was brauchen wir sonst noch?

Die Natur um uns herum. Also mache ich einen Spaziergang oder einen Lauf im Wald. Mehr Sauerstoff und vor allem natürliche Muster. Der Geist entspannt, indem man einfach die Natur oder natürliche Muster beobachtet. Viele Recherchen und Artikel darüber sind verfügbar. Der Betondschungel ist nicht unser natürlicher Lebensraum. Wenn Du keine Chance auf einen Park oder Wald zur Verfügung hast: Bilder und Videos haben eine ähnliche Wirkung.

e) Und wenn du mit Negativität in deinem Leben zu kämpfen hast, Deinen Geist in positive Denkmuster zu bringen: protokollieren, wofür du dankbar bist. Dankbarkeit ist der effektivste Weg, um deine negativen Gedankenmuster in positive umzuprogrammieren. Das kann wie ein Muskel trainiert werden und Du wirst die Wirkung nach 21 Tagen spüren, wenn nicht sogar früher. Es bauen sich tatsächlich neue synaptische Verbindungen auf, die es Dir ermöglichen, im Allgemeinen positiver zu denken und zu sein. Viele Recherchen und Artikel darüber sind ebenfalls verfügbar.

f) Geh joggen. Mit guuuuuuuuuter Musik. Normalerweise höre ich persönlich Psytrance, Techno und Progressive Trance. Kürzlich habe ich herausgefunden, dass es Progressive House, Funky House und Tech House gibt, die mich dazu bringen können, noch fokussierter, schneller, länger und mit mehr Freude als je zuvor zu laufen. Gestern Abend veröffentlichte mein Lieblingshaus DJ Orion9 ein weiteres fantastisches House Music Set und ich konnte nicht aufhören zu laufen, bis der Mix fertig war:

So ist es gut. Da rennt man. Dabei füllst Du Deinen Körper, Dein Gehirn und deine Zellen mit Sauerstoff und Freude. Alles transportiert Informationen, also trinke in fröhlicher Stimmung, iss mit dankbaren Gedanken und laufe mit fantastischer Musik, die Du liebst, egal welches Genre und welcher Künstler für Dich funktioniert.

NICHT EMPFEHLENSWERT:

a) Checke Dein Smartphone, bevor Du Deinen Tagesablauf festgelegt hast. JEDE Überprüfung außer der Zeit wird Dich die Stimmungen, Wünsche, Sehnsüchte anderer Menschen bringen. Auch das blaue Licht des Bildschirms verwirrt die Sinne, v.a. wenn der Raum noch dunkel ist, ist das purer Stress für Dein Nervensystem.

b) Kontakt mit jemandem aufnehmen, bevor du Lust dazu hast. Ausnahmen können Deine Kinder, Dein Partner oder jemand, um den Du Dich kümmern musst, sein. Aber für mich ist es immer noch das, was am besten funktioniert. Die Achtung der Morgenroutine anderer Menschen und dann das Treffen zum Frühstück danach kann auch fantastisch sein.

c) Überprüfung von ToDo-Listen oder allem anderen, was mit der Arbeit zusammenhängt, bevor Du Dich um Dich selbst kümmerst. Wenn Du absolut begeistert von deiner Arbeit bist, ist es ein anderes Thema 🙂

Rock your life – create your dreams – es ist der einzige Weg, wirklich glücklich zu sein.

Auch Herr Kwik stimmt in vielen Punkten zu, ich habe gerade herausgefunden 🙂

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