Beamer - Tipps zur optimalen Einrichtung
Tipps zum Umgang mit Beamern
Wer von einem perfekten Kinoabend in den eigenen vier Wänden träumt und sich zu diesem Zweck einen Beamer kaufen möchte, der sollte nicht nur ein Gerät mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis erwerben, sondern auch die räumlichen Gegebenheiten und persönlichen Ansprüche reflektieren.
Erfolgreiches Heimkino beginnt mit der richtigen Standortwahl für den Beamer und die Leinwand, auf die der Film projiziert wird. Die Bildhöhe sollte mindestens eine halbe Bildbreite und höchstens ein Fünftel des Abstands vom Betrachter zur Projektionsfläche betragen. Diese hängt so hoch, dass sich die Bildunterkante in einer Höhe von circa 1,20 Metern befindet. Der Beamer befindet sich im Idealfall in der Höhe des Mittelpunkts der Leinwand. Da nämlich alle Geräte asymmetrisch abstrahlen, ergibt sich ein trapezförmiges Bild, sobald das Gerät zu weit oben oder zu weit unten aufgestellt wurde. Beim Kauf sollte aus diesem Grund darauf geachtete werden, dass der Beamer über eine Trapez- oder Keystone-Korrektur verfügt. Auch ein Shift-Objektiv ist von Vorteil, da durch sein nach unten und oben schwenkbares Objektiv das Trapezbild korrigiert werden kann.
Die Lichtleistung des Beamers richtet sich nach der Helligkeit im Raum. In einem abgedunkelten Raum sollten 600 bis 1200 ANSI-Lumen ausreichend sein. Je kleiner der Vorführraum und die Leinwand sind, desto weniger Leistung ist notwendig. Wichtig für ein klares Bild ist schließlich die Auflösung. Abgesehen von den Standards SVGA, XGA und SXGA gibt es nach oben nahezu keine Grenzen und das spiegelt sich auch in den Preisen wieder. Ein Zoom – oder Wechselobjektiv und einen De-Interlacer für weniger Zellenflimmern sind zusätzliche Features bei einem Beamer.
Oft wird der Beamer auch “Videobeamer” genannt. Weiter Informationen, Beamer Tests und Angebote finden Sie hier: Videobeamer
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