Archive for June, 2008

26
Jun

Deutsch-Indische Wirtschaftskultur

Von einer Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Indien könnten beide Länder überdurchschnittlich profitieren. Dies waren die Ergebnisse einer Diskussionsrunde zum Thema Deutsch-Indische Wirtschaftskultur. So kann von Seiten von Deutschland unter anderem das Know-How in die Zusammenarbeit mit eingebracht werden. Das indische Volk ist seit Jahrhunderten für Toleranz und Weltoffenheit bekannt.

Inzwischen steht es definitiv fest, dass Indien für deutsche Unternehmen immer interessanter geworden ist. Im umgekehrten Fall ist Deutschland für Indien immer bedeutender geworden.

Wegweisend ist dafür unter anderem die Thyssen Krupp Präzisionsschmiede, die als Sona BLW Präzisionsschmiede GmbH zu einem indischen Konzern gehört. Mit der neuen Führung wurden keine Arbeitsplätze abgebaut. Zudem sind die Marktchancen für das Unternehmen gestiegen. Unter anderem hat die Firma Sona die Mitarbeiter mit ihrer Firmenphilosophie „Respect to the Individuals“ für sich einnehmen können.

26
Jun

Eröffnung eines Training Centers in Indien

Die technische Aus- und Weiterbildung in Indien soll noch weiter in Qualität und Quantität gesteigert werden. Zu dieser Entwicklung möchte das Technische Institut für Aus- und Weiterbildung Dr. Paul GmbH und Co. KG aus Konstanz seinen Beitrag leisten. Daher wurde nunmehr ein Joint Venture Unternehmen in Indien gegründet.

In Mumbai wurde ein modern gestaltetes Trainingscenter eingerichtet. Dort erhalten indische Fachkräfte Kurse in Automatisierung, Mechatronik, Steuerungstechnik und CNC-Technik. In Konstanz wurden dafür indische Ausbilder geschult, die nunmehr dieses Angebot wahrnehmen.

Die Zusammenarbeit erfolgt mit der Sharpline Automation Group, welcher ein innovativer indischer Partner ist. Das Joint Venture Unternehmen bekam den Namen Christiani-Sharpline Technical Training Pvt. Ltd. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden an indische Kunden die aktuellsten technischen und didaktischen Lehrmittel ausgeliefert.

20
Jun

Ruwel erwirbt Firmenanteile in Indien

Die Firma Ruwel hat von der Firma Naavinya CAD in Bangalore, Indien, 80 % der Anteile erworben. Über die restlichen 20 % wurde eine Kaufoption vereinbart.

Bereits seit vier Jahren läuft die Zusammenarbeit im Bereich Leiterplatten zwischen den beiden Firmen. Die durchschnittliche Komponentenzahl pro Stück Leiterplatte fällt in den letzten Jahren beständig. Ursachen dafür liegen in einer generell kürzen Lebenszeit der Produkte sowie einer steigenden Anzahl von Typen.

Es wird davon ausgegangen, dass der Trend sich dahingehend fortsetzen wird. So wird die Konzentration auf die technische Vorbereitung immer wichtiger.

Da qualifizierte Ingenieure derzeit in Deutschland rar sind und mittelständische Unternehmen aus ländlichen Gebieten, wie die Firma Ruwel, sich im Wettbewerb um kommende Ingenieurgenerationen mit Unternehmen in der Großstadt messen muss, wurde beschlossen neue Wege zu gehen. Die neuen indischen Kollegen erhalten eine dreimonatige Ausbildung bei der Firma Ruwel.

20
Jun

Kooperation im Versicherungsbereich

Mit dem staatlichen Rückversicherer GIC Re hat die Hannover Rück ein Kooperationsabkommen geschlossen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit geht es um die gemeinsame Entwicklung, Vermarktung und Zeichnung von Lebensrückversicherungsgeschäft in Indien.

Das Abkommen tritt rückwirkend zum 01.04.2008 in Kraft und hat eine geplante Laufzeit von fünf Jahren. Zum Ziel wurde der gemeinsame Aufbau eines profitablen und wachstumsfähigen Portefeuilles im viel versprechenden indischen Markt erklärt.

Für die Hannover Rück erschließt sich somit ein schnellerer Zugang zum stark expandierenden Markt in Indien. Dagegen hat die GIC Re ihren bisherigen Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der Schaden-Rückversicherung. Nunmehr kann das Unternehmen vom langjährigen Know-how der Hannover Rück profitieren.

18
Jun

Kräftiges Wachstum von Airbus erhofft

 

In den nächsten 20 Jahren werden Deutsche Fluggesellschaften ihre Flotten weiter ausbauen. Daher rechnet der Flugzeugkonzern Airbus mittelfristig weiterhin mit vollen Auftragsbüchern. Nach Analysen wird damit gerechnet, dass mehr als 900 große Passagier- und Frachtflugzeuge benötigt werden. Der Marktanteil von Airbus, dessen größter Kunde die Lufthansa ist, an der deutschen Luftverkehrsflotte beträgt 49 %.

Da es noch immer Probleme mit der Einhaltung von Lieferterminen gibt, wird seitens des Deutschen Airbus-Chefs in Erwägung gezogen, Produktionsstandorte zum Beispiel nach Indien zu verlagern. Indien zählt zu den Schwellenländern, die technisch gut aufgestellt sind und könnte für die Festigung der Marktposition ein wichtiger Faktor sein.

In der Politik stoßen diese Pläne auf wenig Gegenliebe, da führende Industriepolitiker die Entwicklung des neuen Airbus A 350 finanziell nur dann unterstützen, wenn Forschung, Entwicklung und Produktion weitestgehend in Europa verbleiben.

18
Jun

Kredite für Investitionen in Indien

Indien möchte weiterhin sehr attraktiv gerade für Deutsche Firmen wirken. Gerade jetzt bieten Banken Firmen, die in Indien investieren wollen, attraktive Finanzierungsangebote von Krediten an. In Deutschland hat eine Niederlassung der größten indischen Privatbank, ICICI, aufgemacht. Mit attraktiven Angeboten und Kontakten sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen angesprochen werden.

Zur Sparkasse gehört das Netzwerk County Desk, welches im Rahmen seiner Arbeit Indien-Projekte als Hauptaufgabe ansieht. Auf der Förderliste der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) steht Indien auf den oberen Plätzen der Förderungswürdigkeit. Vorhersagen gehen davon aus, das Indien bis zum Jahr 2050 den Aufstieg zur drittgrößten Volkswirtschaft erleben kann.

Hinweis: Offizielle Dokumente sollten in Indien nur mit schwarzer Tinte unterschrieben werden. Ansonsten sind Dokumente ganz schnell wertlos.

16
Jun

CO²-Einsparung durch Verteilung von Energiesparlampen

Um zur Einsparung von CO² einen Beitrag zu leisten, haben RWE Power und OSRAM ihr erstes gemeinsames Projekt in der indischen Region Vishakhaptanam begonnen. Hier sollen 700.000 Energiesparlampen verteilt werden und gleichzeitig die entsprechenden Glühlampen eingesammelt werden. Der lokale Stromversorger wird in Kooperation mit Self-Help-Groups tätig. Nach dem die Glühlampen eingesammelt wurden, werden diese dem umweltgerechten Recycling zugeführt.

Bei der Stromerzeugung in Indien ergeben sich CO²-Emissionen, die ziemlich hoch sind. Bei der Verteilung dieser Energiesparlampen können allein bei diesem Projekt 400.000 Tonnen CO² eingespart werden.

Die Vereinten Nationen haben der Firma OSRAM eine neue Methodik genehmigt bekommen. Mit dieser wurde es möglich, im Bereich Beleuchtung energieeffiziente Projekte unter dem CDM-Modell durchzuführen.

Eine weitere Zusammenarbeit der Firmen RWE und OSRAM ist beschlossen worden. Diese wollen insbesondere in Entwicklungsländern tätig werden.

16
Jun

Joint Venture für Indien

Die Firma Jenoptik ist Spezialist für photonische und mechatonische Technologien. Als Spezialist für photonische und mechatronische Technologien hat sich die Firma Jenoptik einen Namen gemacht.

Am 16.06.2008 gab das Unternehmen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens in Indien bekannt. Indien zählt derzeit als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte weltweit und somit wurde dort eine Basis geschaffen. Sämtliche Vertriebsaktivitäten für den Bereich Industrielle Messtechnik werden in dem neuen Unternehmen zusammen geführt.

Schon lange wurde mit der Etamic Gruppe, Francis Klein, als Vertriebspartner zusammengearbeitet. Im Jahr 2006 wurde diese Gruppe erworben und nunmehr mit dieser Gruppe das Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Ihren Sitz hat die Firma HOMMEL-ETAMIC Metrology India Pvt. Ltd. in Bangalore. Als Vertriebsgesellschaft startet das Unternehmen mit 5 Mitarbeitern.

08
Jun

Flugverbindungen Deutschland-Indien

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Indien werden immer weiter ausgebaut. Inzwischen ist dies auch bei den Flugverbindungen für Passagiere von Deutschland nach Indien zu merken.

Von zwei Flughäfen gibt es für Passagiere Direktflüge nach Indien. Dies sind die Flughäfen Frankfurt am Main und der Flughafen München.

Deutschland - Indien (Condor & Lufthansa)
Air India Cargo

08
Jun

Deutschland - Indien (Condor & Lufthansa)

Drei Fluggesellschaften fliegen vom Flughafen Frankfurt die Flughäfen in Indien an. Der Flugplan ist bis zum 12.07.2008 gültig. Dies sind die Fluggesellschaften Condor, Lufthansa und aus Indien Air India.

Dabei fliegt die Fluggesellschaft Condor am Sonntag zum Zielflughafen Goa und am Montag fliegt die Condor von Goa wieder nach Frankfurt.

Die Fluggesellschaft Lufthansa fliegt die Zielflughäfen Bangalore, Chennai, Hyderabad, Delhi, Kolkata und Mumbai an.

Nach Bangalore, Chennai, Hyderabad, Delhi und Mumbai fliegt die Lufthansa täglich ohne Zwischenstopp hin und zurück.

Der Zielflughafen Kolkata wird seit dem 03.06.2008 von der Lufthansa am Dienstag und am Samstag angeflogen. Am Mittwoch und am Sonntag erfolgen die Rückflüge nach Frankfurt am Main.

Täglich führt ein Flug die Lufthansa nach Mumbai (ehemals Bombay) und zurück.