CBD FAQ: Öl & Extrakt – häufige Fragen und Antworten

Was ist CBD?

CBD ist die Abkürzung von Cannabidiol, dem Cannabinoid, das direkt nach THC am stärksten in Cannabis vertreten ist.

Wird man von CBD high?

Nein, CBD macht nicht stoned. Es agiert als wirksamer Gegenpol zum psychoaktiven THC und vermindert dessen Wirkung.

Ist CBD legal?

CBD ist in Deutschland verschreibungspflichtig, wenn es als Arznei verwendet werden soll. Die Rechtslage bei anderen Anwendungsfeldern, wie z.B. als Massageöl, ist aktuell unklar. In Deutschland, Österreich und der Schweiz lässt es sich online bestellen, aber auch in Headshops und Growshops kaufen. Da die juristische Bewertung noch nicht komplett aussteht, wollen wir natürlich niemanden animieren, es unerlaubt zu nutzen. Auf Rezept erhält man CBD in Deutschland auch in der Apotheke.

Bei welchen Beschwerden hilft CBD?

Es kursieren einige Listen von Krankheiten und Beschwerden, auf die sich CBD positiv auswirken soll. Diese Listen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen und im Einzelfall gesondert zu betrachten. So lassen sich meist unangenehme Begleiterscheinungen anderer Therapien lindern oder nur Teilaspekte der Krankheit damit behandeln.

Zu folgenden Krankheiten und Beschwerden existieren positive Erfahrungsberichte und Studien:

  • Akne
  • ADS
  • ADHS
  • AIDS
  • ALS
  • Alzheimer-Krankheit
  • Angst; Angststörung; Panikattacken
  • Magersucht
  • Arthritis
  • Asthma
  • Atherosklerose
  • Autismus
  • Bipolare Störung / manisch-depressive Phasen
  • Burnout; Boreout; Überlastung
  • Depression; depressive Verstimmung
  • Diabetes
  • Endokrine Störungen
  • Epilepsie
  • Entzündungen
  • Fibromyalgie
  • Glaukom
  • Herzkrankheit
  • Kopfschmerzen
  • Hauterkrankungen
  • Hyperventilation
  • Krebs
  • Kolitis
  • Lebererkrankung
  • Metabolisches Syndrom
  • Migräne
  • Morbus Crohn
  • MS (Multiple Sklerose)
  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • Neuropathische Schmerzen
  • Nierenkrankheit
  • OCD
  • Osteoporose
  • Gewölbte Heid
  • RDS (Reizdarmsyndrom)
  • Psoriasis
  • Parkinson-Krankheit
  • PTSD (posttraumatische Belastungsstörung)
  • Reisekrankheit / Schiffskrankheit
  • Resistenz gegen Antibiotika
  • Rheuma
  • Schizophrenie / schizophrene Episoden
  • Schlafstörungen
  • Spannung
  • Stimmungsstörungen / Stimmungsschwankungen
  • Stress
  • Sucht
  • Übelkeit
  • Huntington-Krankheit
  • Fettleibigkeit

Wie lässt sich CBD selbst herstellen? 

Für die Zubereitung von CBD benötigt man Hanfblüten mit einem hohen CBD-Gehalt. Das CBD lässt sich z.B. durch CO2-Extraktion aus den Blüten extrahieren.

Wie wird CBD eingenommen?

CBD lässt sich essen, aber auch rauchen oder verdampfen. Beim Essen kann man es zunächst unter die Zunge bringen, dort wird es besonders gut über die Schleimhäute im Mundraum absorbiert. Danach kann man es herunterschlucken, so dass es im Magen-Darm-Trakt weiter vom Körper aufgenommen werden kann.

Über die Lunge ist die Aufnahme natürlich nicht annähernd so gesund, wie beim Essen. Jedoch sind viele Menschen an die Inhalation gewöhnt und bevorzugen diese Methode. Dazu eignet sich ein sog. Vaporizer, der das CBD zur optimalen Temperatur verdampfen lässt.

Bei welcher Temperatur verdampft CBD?

CBD verdampft bei ca. 160°C bis 180°C.

Wird CBD auch für Tiere verwendet?

Auch Tiere können die positiven Wirkungen von CBD nutzen. Es gibt sogar extra für Tiere deklariertes CBD-Öl in Online-Shops zu bestellen. Besonders bekannt ist die Anwendung für Hunde und Katzen.

Ist CBD für Kinder geeignet?

Cannabis für Kinder ist natürlich auf den ersten Blick eine starke Nummer. Da CBD jedoch nicht psychoaktiv wirkt und in jedem Hanfblütentee vorkommt, relativiert sich das Ganze dann. Es gibt sogar ein Video des National Geographic Magazins, das die Anwendung von CBD für Kinder thematisiert.

Welche Firmen verkaufen CBD?

Einige der bekanntesten CBD-Verkäufer sind:

  • hemptouch
  • MediHemp
  • CBD-Vital
  • cannexol
  • Hemp For Help
  • berryz
  • Meet Harmony
  • Naissance
  • CeBeDe
  • Austrohemp
  • Seiler Bio Öl
  • Münsterland Hanf
  • Jacob Hooy
  • Endoca
  • Cibdol
  • Elixinol

und viele weitere.

CBD Großhandel – gibt es so etwas?

Vor allem in den USA gibt es viele CBD-Großhändler. In den Vereinigten Staaten ist CBD durch die Legalisierung von THC in vielen Bundesstaaten sehr verbreitet.

In welchen Formen kann man CBD kaufen?

CBD gibt es in Speiseöl gelöst, dabei wird häufig Olivenöl verwendet. Hochwertiger und in sich stimmiger sind die CBD-Fläschchen, die Hanfsamenöl als Trägerstoff verwenden.

Ebenso findet sich CBD als CO2-Extrakt, in diesem Fall dann als Paste. Dieses CBD-Extrakt ist dann meist in kleinen Spritzen abgefüllt und der Inhalt lässt sich direkt über den Mund konsumieren oder im Vaporizer verdampfen.

Kann man CBD-Öl im Vaporizer rauchen?

Sofern das CBD in Speiseöl gelöst ist, sollte man es auf gar keinen Fall im Verdampfer konsumieren. Es gibt spezielle CBD-Liquids, die dafür geeignet sind und extra für diese Anwendungsform konzipiert wurden. Extrakt lässt sich ebenso verdampfen. Speiseöle, wie Olivenöl oder Hanfsamenöl, sind giftig, wenn sie verdampft inhaliert werden.

Welchen Geschmack hat CBD?

Viele Anwender berichten von einem eher unangenehmen Geschmack. So reichen die Erfahrungsberichte zum Geschmack von CBD von leicht bitter bis nicht wirklich einordenbar. In den USA gibt es bereits Öle und Liquids mit speziellen Geschmacksrichtungen, wie Himbeere oder Apfel.

Ist CBD im Urin oder Blut nachweisbar oder gefährlich bei einem Drogentest?

Da CBD-Extrakte und -Öle meist eine minimale Menge THC (>0,2%) beinhalten, kann ein massiver Konsum von CBD-Produkten einen positiven THC-Test auslösen.

CBD selbst lässt sich natürlich nachweisen, jedoch wird CBD bei Drogentests als relevanter Stoff angesehen.

Die Qualitätsunterschiede der Produkte können von Marke zu Marke stark auseinander gehen. Um einen positiven Drogentest durch CBD-Konsum zu vermeiden, sollte daher möglichst hochwertiges CBD verwendet werden, um höhere THC-Anteile zu vermeiden. Der Anbieter „Meet Harmony“ bietet beispielsweise fast reine CBD-Kristalle mit einem CBD-Gehalt von 99,55% an.

Quelle: http://www.cannabidiol-oel.info/

 

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